Der häufigste Fall in unserem Wartungsgeschäft: Eine Anwendung läuft, aber die Person, die sie gebaut hat, ist nicht mehr da. Updates werden verschoben, weil niemand weiß, was dabei kaputtgeht. Nach zwei Jahren ist aus einer Routineaufgabe ein Projekt geworden.

Wir übernehmen solche Systeme auch dann, wenn wir sie nicht gebaut haben. Der erste Schritt ist immer dieselbe Bestandsaufnahme: Was läuft wo, welche Abhängigkeiten sind veraltet, welche Risiken sind akut, und was muss passieren, damit ein Update wieder ein normaler Vorgang wird.

Was Sie bekommen

  • Bestandsaufnahme und Risikobild

    Einmalige Prüfung von Abhängigkeiten, Konfiguration und Betrieb mit priorisierter Liste dessen, was akut ist und was warten kann.

  • Laufende Updates

    Regelmäßige Aktualisierung von Abhängigkeiten und Laufzeitumgebungen, abgesichert durch automatisierte Tests statt durch Hoffnung.

  • Monitoring und Störungsbehebung

    Überwachung von Erreichbarkeit und Fehlern, mit vereinbarten Reaktionszeiten und einem festen Weg, wie eine Störung bei uns landet.

  • Kleine Weiterentwicklung

    Ein festes Kontingent für Änderungswünsche, die zu klein für ein Projekt und zu wichtig für ein Backlog sind, das niemand abarbeitet.

Wie wir vorgehen

  1. Übernehmen

    Zugänge, Dokumentation, Betriebskenntnis. Wir schreiben auf, was wir vorfinden, auch wenn es unangenehm ist, weil das die Grundlage für alles Weitere ist.

  2. Stabilisieren

    Akute Sicherheitslücken, fehlende Sicherungen und blinde Flecken im Monitoring zuerst. Erst danach wird es um Komfort gehen.

  3. Automatisieren

    Updates werden zur Routine, sobald Tests und Deployment automatisiert sind. Das ist die eigentliche Investition, alles andere ist Folgekosten.

  4. Im Takt bleiben

    Fester Rhythmus für Updates und ein kurzer, lesbarer Bericht, was passiert ist. Keine Rechnung, die niemand einordnen kann.

Technologien im Einsatz

  • Automatisierte Abhängigkeitsprüfung und Sicherheitswarnungen
  • Automatisierte Tests als Voraussetzung für risikoarme Updates
  • Monitoring von Erreichbarkeit, Fehlern und Zertifikaten
  • Reproduzierbare Umgebungen über Docker
  • Dokumentierte Sicherungs- und Wiederherstellungswege

Häufige Fragen zu dieser Leistung

Übernehmen Sie auch Systeme, die Sie nicht gebaut haben?

Ja, das ist der Regelfall. Vor der Übernahme steht eine Bestandsaufnahme, die Aufwand und Risiken sichtbar macht. Danach entscheiden Sie, ob eine laufende Betreuung sinnvoll ist.

Welche Reaktionszeiten sind möglich?

Die Reaktionszeit vereinbaren wir anhand der Kritikalität des Systems. Voraussetzung für kurze Zeiten ist ein eingerichtetes Monitoring, sonst erfahren wir von einer Störung erst durch Ihre Nutzerinnen und Nutzer.

Was kostet Wartung?

Wartung wird als monatliches Kontingent vereinbart, dessen Umfang sich aus Systemgröße, Kritikalität und gewünschter Reaktionszeit ergibt. Die Bestandsaufnahme liefert die Grundlage für diese Schätzung.

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